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FotoBioGrafie
Jens und Molly Erken geb. Aggesen

Hamburg,



Westerland/Sylt 1907. Die fünfjährige Getje geht mit ihren Eltern ins Fotostudio.





Keitum, ca. 1917. Jens Erken mit seiner Tochter Margaretha gen. Getje, (l.), ca. 15 Jahre, die später Andreas Lauritzen heiraten wird, vor ihrem Haus in der Bahnhofstrasse . Molly Erken geb. Aggesen (r.), ist seine Frau. Schwiegermutter Margaretha Aggesen geb. Thomsen sitzt in der Mitte. Das Haus steht noch heute. Onmouseover




Haus der Familie Erken in Keitum in der Bahnhofsstraße
Keitum, ca. 1917. Das Hauspanorama des obigen Ausschnitts.




Keitumer Liedertafe
Keitum, o.J. Die Keitumer Liedertafel. In der mittleren Reihe (2.v.r.) steht Jens Erken. Vergrößerung unten.


Jens Erken






Jens Erken 1931 in der Keitumer Feuerwehr
Keitum 1931. Jens Erken (o.l.) in der Keitumer Feuerwehr.






Morsum, 1953. Jens Erken, 83, mit Enkeln auf der Fenne vor dem Haus seines Schwiegersohnes Andreas Lauritzen. Hier lebt Jens Erken bis zu seinem Tod 1956.




Morsum ca. 1955. Jens Erken im Garten seines Schwiegersohns Andreas Lauritzen mit Urenkeln Andreas "Desche" und Maren.



Segelschiffsmodell Molly
Dieses Segelschiffsmodell mit dem Namen Molly hat Jens Erken in seinem Zimmer in Morsum gehabt. Als Kind habe ich gelegentlich vorgestanden, die Fülle der Details bewundert und zu träumen angefangen. Deshalb gibt es für Interessierte das Foto auch in hoher Auflösung hier Molly.html. Das Modell ist 1917 von Johannes Christian Möser in Entenwärder an der Elbe gebaut worden. Dort arbeitet der ehemalige Seemann als Zollbeamter. Er ist mit Mollys Schwester Christine Dorothea AGGESEN * 17.09.1866 in Keitum + 10.02.1952 in Keitum verheiratet (°°26.9.1912 in Keitum). Johannes Christian Möser stammt von Pellworm und ist dort am 31.10.1868 geboren, +1934 in Hamburg. Die beiden haben keine Kinder. Aus Hamburger Adressbüchern ergibt sich für 1918 der Wohnort Entenwärder, Dienstbezeichnung Zollamtsdiener. 1925 wird er als Zollwachtmeister a.D. geführt, wohnhaft Zweite Billhorner Canalstraße 79. Von hier aus ist es nur ein kurzer Fußweg zum Zollamt Entenwärder. Sowohl die Straße als auch das Zollamt existieren nicht mehr.






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Jens Erken ist am 29.1.1870 in Morsum geboren. Seine Eltern sind Peter Manne
Erken,
Landwirt und Strandvogt in Morsum und Maria Michelsen aus Morsum. Er wird Zimmermann.

Am 19.5.1893 heiratet er die Keitumerin Molly Aggesen (* 12.06.1862 in Keitum). Sie bekommen drei Kinder
1) Peter Dietrich Erken (*01.06.1895 in Keitum †25.12.1897 in Archsum)
2) Margaretha Maria Erken (*28.01.1897 in Keitum †21.12.1897 in Keitum) Die beiden Erstgeborenen sterben fast zeitgleich an Diphterie.
3) Margaretha Paula Erken gen. Getje (16.8.1902 in Keitum †28.4.1931 in Morsum durch Blitzschlag).

Damit ist auch ihr drittes Kind gestorben.

Muttter Molly Erken stirbt am 6.5.1940 in Keitum.

Vater Jens Erken ("Goge Keitum") kann sich in in der Nachkriegszeit allein nicht mehr versorgen. Er vermietet deshalb sein Haus in Keitum, in dem er weiter wohnen bleibt, mit der Bedingung, ihn zu versorgen. Als Andreas Lauritzen bei einem Besuch zu Weihnachten ihm zu essen bringen will,
erkennt er dessen Unterversorgung und nimmt ihn spontan mit auf seinen Hof nach Morsum. Dort lebt Jens Erken bis er am 23.12.1956 stirbt.

Karin Lauritzen erinnert sich u.a. daran, dass Jens Erken mit seinem Nachttopf regelmäßig durch die Küche lief, um ihn auszuleeren. Das fand sie nicht so gut.

Ekkehard Lauritzen, damals 5 Jahre alt, hat noch im Kopf, wie Christian Erken nicht wie sonst im abgeteilten hinteren Teil des Wohnzimmers schlief, sondern im Kellerzimmer. Das ist etwas erhöht und ist von der Küche aus über eine Stufe erreichbar. Darunter liegt der Vorratskeller mit Eingemachtem, zu begehen über eine Bodenklappe aus der Küche. Goge Keitums Zimmer enthielt einen "Schatz": Ein Modell eines Segelschiffs, das seine Frau Molly Erken zur Hochzeit geschenkt bekommen hatte. Es stand auf seiner Wäschekommode hinter Glas und hieß natürlich Molly. Sowas hatte der 5-Jährige noch nicht gesehen. Das war für ihn Stoff zum Träumen.

Karin berichtet, dass die Umquartierung nötig war, damit Magda, die Frau von Andreas Lauritzen, Jens Schlafzimmer vermieten konnte. Darauf legte sie großen Wert, denn sie hatte kein eigenes Geld. Alles wurde von ihrem Mann verwahrt. Die Einkünfte aus der Vermietung konnte sie jedoch behalten und sich etwas "verschreiben". Damit war die Bestellung aus einem Katalog z.B. von Neckermannn oder Quelle gemeint. In Morsum konnte man zu der Zeit vieles nicht einfach einkaufen. Es gab nur Krämer. Der Weg nach Westerland mit dem Zug war umständlich und teuer, die Auswahl auch dort begrenzt.

>weiter










































































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