herzlich willkommen auf der homepage von ekkehard lauritzen: Sitemap Impressum
http://www.lauritzen-hamburg.de


FotoBioGrafie - noch in Arbeit
Georg und Karin Lauritzen geb. Johler

Hamburg,

                   

Morsum 1948. Karin Johler und Georg Julius Lauritzen verloben sich. Im Hintergrund sein Elternhaus. Die beiden lernen sich während eines Urlaubs 1947 auf Sylt kennen, den Karin mit ihrer Mutter Elwine in Westerland verbringt. Karin, in Morsum als Tochter des Pastors Hans Johler geboren, drängte ihre Mutter, mal wieder auf die Insel zu fahren. Beide besuchen in dieser Zeit auch Andreas Lauritzen, den Vater von Georg. Georg war damals Hilfslehrer in der Morsumer Schule. Die beiden lernen sich kennen. Da muss es wohl gefunkt haben, denn Georg besucht Karin nach seinem Schuldienst jeden Nachmittag in Westerland.




Die Gäste der Verlobungsfeier. Karin Johler im hellen Kleid, Georg Lauritzen rechts von Karin.





Georg Lauritzens Bruder Uwe und Cousine Maren
feiern mit.



Morsum 1949. Sitzend präsentieren Christa Lauritzen (l.) ihren Sohn Desche (Andreas) und Karin Lauritzen (r.) ihren Sohn Ekkehard. Ihre Ehemänner Erk (o.l.) und Georg Julius (o.r.) sind die Kinder von Andreas Lauritzen (sitzend r.) mit seiner ersten Frau Getje. Gerd Lauritzen (stehend oben Mitte) und Uwe Lauritzen (stehend Mitte) entstammen der Ehe von Andreas Lauritzen mit Magda (sitzend, 2. v.l.). Auf Magdas Schosss sitzt Maren Lauritzen, das erste Kind von Christa und Erk Lauritzen. Die dunkle Kleidung der Erwachsenen erklärt sich durch den An lass der Zusammenkunft: Es ist der Tag der Beerdigung von Christian Meinert Lauritzen, dem Vater von Andreas Lauritzen.






Morsum 1950. Karin Lauritzen (25) mit ihrem Sohn. Er wird im Januar 1949 in Hamburg geboren. Karin fühlt sich in einer Hamburger Klinik besser aufgehoben als bei der Morsumer Hebamme. Von Mai bis Oktober 1949 wohnen Karin und Georg Lauritzen auf dem väterlichen Hof in Morsum, danach in Hamburg bei Karins Mutter Elwine. Im Dezember 1949 geht es zurück nach Morsum in die Villa von Böhlen, einem Haus, das auch Andreas Lauritzen gehört. Hier wohnen zwei Familien. Für Karins Familie steht ein kleines Zimmer und eine winzige Küche mit einer Brennhexe und Wasser aus der Handpumpezur Verfügung. Das Haus liegt im Nordwesten von Morsum. Georg Lauritzen hat Arbeit in der Keitumer Mühle. Zum 1. Juni 1950 siedelt die Familie endgültig nach Hamburg: Georg Lauritzen fand durch Vermittlung seiner Frau Karin über einen Mitbewohner in Elwines Wohnung (Zwangsvermietung) eine Arbeit als kaufmännischer Angestellter bei Siemens, Karin erwartet ihr zweites Kind. Wieder wohnen sie in großer Enge bei Karins Mutter Elwine Johler in der Gryphiusstrasse 3. Erst im Frühjahr 1951 kann die auf vier Personen angewachsene Familie eine eigene Wohnung in Hamburg-Horn am Pagenfelder Platz beziehen. 2 1/2 Zimmer, Zentralheizung und Badezimmer. Für den Großen muss ein Klappbett her, damit ein wenig Platz zum Spielen bleibt. Die Angst des 2-Jährigen vor dem ersten Einschlafen im neuen Bett: "Aber bitte nicht hochklappen!"





Auf der heute Gurtmuasem genannten Straße. Asphalt gibt es 1950 in Morsum nirgendwo. Kein Leben für Stadtmenschen. Im Hintergrund der ehemalige Gasthof Morsum Kliff.





Hamburg-Horn 1957. Männerfreundschaft von Siemensianern. Georg Lauritzen mit Ulli Bauch und Walter Göke (v.l.), die in Hamburg Horn Freunde, Nachbarn und Arbeitskollegen bei Siemens waren. Sie arbeiteten am Berliner Tor. Georg Lauritzen ging in der Regel mit Ulli Bauch, der in der Nachbarschaft wohnte, zu Fuß zur Arbeit. Dadurch sparten er sie Ausgaben für die Straßenbahn.



Bilder aus der Arbeitswelt von Georg Lauritzen:

Kiel ca. 1960. Georg Lauritzen (2.v.l.) in seinem Büro der Siemens-Niederlassung in Kiel. Computer gibt es noch nicht. Dafür umso mehr Läger: Neben Kiel in Flensburg, Rendsburg, Heide und Neumünster. Bei seinen Arbeitsbesuchen in Flensburg fährt er gern zum Tanken über die dänsiche Grenze: 18 Pfg. kostete dort der Liter Diesel. Ein damals geflügeltes Wort, das Georg Lauritzen oft zitierte:
"Wer nie bei Siemens-Schuckert war,
bei AEG und Borsig,
der kennt den Ernst des Lebens nicht,
der hat ihn dann noch vor sich."





Kiel ca. 1960. Bei Siemens wurde auch gefeiert. Als Lagerleiter war zu Weihnachten natürlich eine Rede von ihm fällig.






Anschliessend gab es die Weihnachtsgeschenke. Sie stammten von Kunden und Lieferanten, die sich in guter Erinnerung halten wollten. Die heutigen Compliance-Regeln bei Siemens würden das nicht mehr gestatten.






1968. Georg Lauritzen (2.v.l. in der letzten Reihe) auf einer Siemens-Tagung. Noch gab es keine Power-Point-Präsentationen.







Dieser Brief ist ein typisches Dokument der beruflich bedingten Wochenendbeziehung von Karin und Georg Lauritzen. Die Familie lebt noch in Bremen, der Vater arbeitet in Kiel. Ekki und Muschi sind die Kosenamen ihrer Kinder. Sie waren damals 7 und 8 Jahre alt. Bei dem im Brief angekündigten Besuch von Maren, Gischen, Gegga und Ilschen handelt es sich um alte Freundinnen von Karin aus der Zeit vor ihrer Ehe. Sie nannten sich die Mardis, weil sie sich dienstags trafen.






Eine Reise durch Deutschland von Westdeutschland nach Westberlin. "Die Grenzübergänge waren für mich als13jährigen angsteinflößend. Schussbereite Grenzer der DDR kontrollieren unseren VW Käfer. Mir erscheint das völlig übertrieben. Wir sind ja Touristen auf Besuch von Freunden meiner Eltern. Die Grenzanlagen sind gegen Durchbruch mit vielen Betonhindernisssen gesichert. Die Sprache der Grenzer in der DDR ist scharf und unpersönlich. Klare Anweisungen auszusteigen, Gepäckstücke zu öffnen, Pässe zur Überprüfung abzugeben, machen uns zu Marionetten. Wir gehorchen notgedrungen und hilflos. Die Baulichkeiten wirken auf mich als Abgrenzung, Verteidigung. Die wollen uns nicht, ist mein Gefühl. Ein Spiegelwagen wird unter das Auto geschoben. Endlich der Stempel. Wir fahren durch bis West-Berlin. Bloß nicht zu schnell fahren. Überall auf der Strecke vermuten wir Kontrollen und Abzocke durch Strafmandate. Wir sehen ein paar Trabbis von der Polizei. Niemand behelligt uns. In Westberlin angekommen bin ich sehr erleichtert. Die westlichen Grenzer sind völlig anders, einfach Beamte. Mir fällt ein Stein vom Herzen. Zurück in der gewohnten Welt. DDR, nein danke." (Ekkehard Lauritzen)





Morsum, 1971. Blick auf das Grab von Georg Lauritzen ein Jahr nach seinem Tod.
Sein Grabstein ist der Naturstein vorne links.




Morsum 1971. Georg Lauritzen wird neben seiner durch Blitzschlag jung verstorbenen Mutter Margaretha beerdigt.



e-mail an ekkehard lauritzen

home
seite schliessen


Georg Julius Matzen Lauritzen heiratet Karin Johler. 1948 findet er eine Anstellung bei Siemens in Hamburg, wird später u.a. nach Bremen und Kiel versetzt, wo er als Lagerleiter arbeitet. Die Versetzung nach Kiel (1958) bedeutet jahrelange Trennung von der Familie, da in Kiel erst 1960 eine adäquate Wohnung gefunden werden konnte: ein Neubau der Neuen Heimat in Kiel-Wik, Kappelner Str. 11. Bis dahin wohnt Georg Lauritzen in Kiel zur Untermiete bei Frau Busse am Westring 335 in einem kleinen Zimmer im Parterre. Am Wochenende fährt er mit seinem VW Käfer zur Familie nach Bremen. Allerdings wurde damals häufig noch sonnabends bis MIttag gearbeitet. Das Wochenende ist kurz. Es wird viel per Brief kommuniziert.

Georg Lauritzen stirbt am 3. 5. 1970 nach langer Krebserkankung in Kiel und wird in Morsum beerdigt.

Georg und Karin Lauritzen haben 2 Kinder:

Ekkehard Andreas Lauritzen *1949

Brigitte Maragarete Ute Lauritzen *1950


Erinnerungen an meinen Vater Georg Lauritzen






















































nur Touristen.
. email an ekkehard lauritzen
seitenanfang
seite schliessen
home

© Ekkehard Lauritzen