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Urlaub in Estland
Reiseimpressionen 2003

Besuch in Estland und Lettland: Reiseimpressionen 2004
Hamburg,

Anreise

Die meisten Urlauber kommen mit dem Schiff nach Tallinn. Der Urlaub kann nur wenige hundert Meter vom Hafen entfernt beginnen. Die Altstadt von Tallinn ist vollständig restauriert.


Anreisetipp: Fahren Sie doch über Stockholm nach Tallinn! Von dort gibt es eine tägliche Fährverbindung, die praktisch nie ausgebucht ist. Man geniesst 3 1/2 Stunden Schiffahrt durch die Schären. Wenn man dann noch einen Urlaubstag für Stockholm aufwendet, ist der Urlaub um einen unvergesslichen Eindruck reicher.


Brötchen holt man hier morgens mit dem Motorboot oder (die Ausnahme) mit dem Wasserflugzeug..


Ab hier geht es ins offene Meer der Ostsee. Irgendwo auf unserer Strecke liegt die "Estonia" mit hunderten von ungeborgenen Toten am Meeresgrund. Wir denken nicht dran.


Die Schären im Morgennebel während der Rückfahrt nach Stockholm.





Tallinn

Zentrum Tallinns ist der Rathausplatz. Viele Restaurants (nicht im Bild) laden zum Sitzen unter Sonnenschirmen ein.




Rathaus Tallinn. Solche stimmungsvollen Eindrücke sammelt man in den dunkleren Jahreszeiten. Foto Jannis Lauritzen, Ende September 2006 bei noch milden Temperaturen um 16°.





Die gastronomische Kulissse des Rathausmarkts von Tallinn.




Fotomotive bietet Tallinns Altstadt in unendlicher Zahl.





Das jahrhundertealte Kopfsteinpflaster in Tallinns Altstadt stört keinen Porschefahrer. Radfahrer können allerdings verzweifeln.





Die St. Olaikirche in Tallinn überragt alle anderen Bauwerke der Altstadt.





Viele russisch-orthodoxe Kirchen in Estland sind durch die starke Verringerung des russsischsprachigen Bevölkerungsteils unbenutzt. Diese Aleksander Nevski Katedraal in der Oberstadt strahlt in ganz neuem Glanz.





Viele alte Befestungsanlagen Tallinns wirken heute glücklicherweise nur noch pittoresk.





In der Bucht von Tallinn ist Fliegen eine Alternative zum Segeln.
Blick wie aus dem Storchennest.





Am Ostufer der Tallinner Bucht steht der Kadriorg-Palast (Katharinental) inmitten eines barocken Gartens. Heute beherbergt er ein Kunstmuseum.





Im Garten des Kadriorg-Palasts.





Auch am Ostufer der Tallinner Bucht findet in dieser Kulisse das Sängerfest von Tallinn statt. Singen ist für Esten nicht nur überschäumende Lust am Gesang, sondern hat auch politische Kraft bewiesen. Die estnische Unabhängigkeit von der Sowjetunion (1991) ist auch durch vaterländische Lieder ersungen worden.




Haapsalu

Haapsalu ist ein beschaulicher Kurort an der Ostsee. Der russische Zar liebte diesen Ort und liess deshalb die Eisenbahn bis dorthin ausbauen. Der überdachte Bahnsteig ist der längst in ganz Estland. Der gesamte kaiserliche Zug musste daran abgestellt werden können. Heute fährt dort kein Zug mehr, der Bahnhof ist Kulisse z.B. für Fotoaufnahmen.





Das Kurhaus von Haapsalu ist für alle, die den katalogisierten Einheitsbrei des Massentourismus leid sind, ein Labsal. Solche Kurhaus-Architektur findet sich in verschiedenen Städten Estlands. Das Personal ist in diesen Häusern im Gegensatz zu vielen Kneipen einschlägig ausgebildet. Auch preisleistungsmässig ein Schnäppchen, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Das Kurhaus in Kuressaare auf Saaremaa ist wie einige andere Kurhäuser genauso empfehlenswert.





Essen zu live gespielter klassischer Musik im Kurhaus von Haapsalu. An den Rezepten kann noch gearbeitet werden. Das Ambiente stimmt.
Die Altstadt von Haapsalu besteht überwiegend aus Holzhäusern. Die Illustratorin der Astrid-Lindgren-Bücher, Ilon Wikland, ist hier geboren und hat viele dieser hier gewonnenen Eindrücke in ihren Bildern verewigt.





Einer der beiden Schiffsanleger des Kurhauses von Haapsalu.




Skulpturen

Irgendwo und sehr überraschend treffen wir auf Hiiumaa auf diesen Riesen, gearbeitet nach einer alten Sage. Sie übermittelt, dass zwei Riesen auf den benachbarten Inseln Hiiumaa und Saaremaa planten, eine Brücke zwischen den beiden Inseln zu bauen. An Kraft fehlte es ihnen nicht. Sie hatten bisher nur so viel anderes vor. Deshalb mussten wir doch die Fähre nehmen.





Das Äquivalent zu dem Riesen auf Hiiumaa steht in Haapsalu auf Saaremaa neben dem Yachthafen. Man erkennt sofort, dass die beiden keine Zeit haben, um eine Brücke zu bauen. Wir lassen uns inspirieren und essen Fisch zu Mittag.




Saaremaa

Kirchen allerorten. diese steht in Lümanda. Das Gartenrestaurant, in dem wir sitzen, ist übrigens sehr zu empfehlen: Essen und Einrichtung sind sehr geschmackvoll. Die zwangsweise Christianisierung durch die Kreuzritter begann in der Nähe von Valjala durch den Sieg über die heidnischen Stammesfürsten.




Diese runde Wallbesfestigung bei Valjala war der letzte Rückzugsort der heidnischen Bevölkerung.




Das Innere der Hügelfestung diente auch in Friedenszeiten als Wohnort. Ein Brunnen ist noch erhalten.





In Valjala wurde nach dem Sieg über die Ungläubigen die erste Steinkirche Estlands errichtet. Sie wurde dem Heiligen Martin gewidmet.





Doch der Aberglaube ist immer noch nicht ausgerottet. Ein Junge führte uns in Valjala zu dieser versteckt liegenden Quelle. Er versicherte uns, wer mit dem Rücken zu ihr eine Münze über die Schulter ins Wasser wirft, behält gute Augen. Auf dem Grund lagen bald zwei estnische Kronen mehr.





Im waldreichen Estland wird noch viel mit Holz geheizt.





Typische Zaunform



Vor fast 3000 Jahren hat ein Meteorit diesen See mit ca. 60 Metern Durchmesser in die Landschaft bei Kaali gebombt. Einige kleinere Einschlagstellen finden sich in der näheren Umgebung.



Im Inland

An diesem See haben wir gezeltet. Hier badet die Dorfjugend. Es gab Plumsklos, aber kein Kaffeewasser. Ein Anwohner empfahl uns das Wasser aus dem See. Sie tränken das seit Generationen. Wir blieben trotz des guten Gesundheitszustands des Informanten skeptisch. Das Wasser hatte übrigens 27°. Gebadet wird in Estland bis zum Sonnenuntergang gegen 23 Uhr. Sonnen ist für Esten ein Genuss. Mit möglichst wenig an brät man seinen Körper knusprig braun.




Viele Herrenhäuser sind privatisiert und werden saniert. Dieses steht bei Ohtu.




Dieses Herrenhaus beherbergt die Schule von Lümanda auf Saaremaa.




Die Aula der Schule von Lümanda bewahrt etwas von der früheren Pracht des Herrenhauses.




Das Rathaus von Tartu.






Hier ist die EU-Welt zu Ende: Links Narva an der Narva, rechts das russische Iwangorod. Seit dem Zerfall der Sowjetunion 1991 sind die Städte verwaltungsmässig getrennt. Zwar leben auf beiden Seiten Russen, doch die EU-Russen unterscheiden sich schon durch ihre westliche Kleidung von den östlichen Nachbarn. Sprachlich gilt das jedoch noch nicht.
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Kurhaus Haapsalu

Reisetipps für Estland:
Anreise per Flugzeug (Air Estonia) ab Frankfurt und Hamburg, per Fähre ab Rostock, Stockholm oder Helsinki, per Auto, Bus, Fahrrad oder Zug (nicht durchgehend!) über Polen und die baltischen Nachbarländer.

Man kommt mit Englisch überall gut durch, manche Esten sprechen auch deutsch.

In allen öffentlichen Büchereien und vielen Bürgermeisterämtern auf dem Lande gibt es kostenlosen Internetzugang.

Die für Touristen bedeutsamen Preise sind zum Teil günstiger als in Deutschland, Importwaren kosten das selbe wie in Deutschland. Schnäppchen sind sind insbesondere im unteren und oberen Preissegment der von Touristen nachgefragen Leistungen möglich.


Estland ist ein recht ideales Fahrradland: Überwiegend flach, die wenigen noch fahrenden Eisenbahnen heissen Radfahrer willkommen, Busse nehmen widerwillig Fahrräder mit. Beide Verkehrsmittel sind für unsere Vorstellungen sehr preiswert. Es gibt überall Zeltmöglichkeiten: Auf offiziellen und "wilden" Zeltplätzen am Meer oder an Binnenseen, im Hintergarten von Pensionen und Privathäusern.


Für Radfahrer: Die Hauptwindrichtug ist aus Südwest. Es ist also schlau, aus Richtung Polen anzureisen, Dann schafft man auch als Laie ungeahnte Kilometerleistungen.

Auf längeren Waldstrecken keine Pausen einplanen. Die erschlagenen Stechmücken und -fliegen klebten noch am Abend blutverschmiert an meinen Beinen und liessen sich nur nach gründlichem Einweichen entfernen. In Städten und kultivierten Landschaften, auch an Badeseen gibt es kein Mückenproblem.


Man bekommt überall an Bankautomaten Bargeld mit der ec-card . Das ist billiger als Kreditkarten, die zwar überall akzeptiert werden, leider jedoch unverschämt schlechte Umtauschkurse gegenüber der estnischen Krone abrechnen. Gewarnt sei insbesondere vor meiner Kreditkartenbank "Barcley". Ein echter Kündigungsgrund!


Tallinns Altstadt ist sehr sehenswert, jedoch auch sehr überlaufen. Trotzdem ein MUSS!
Die Anlagen des Campigplatzes unter dem Fernsehturm (10 km von der Altstadt, dafür leicht zu finden) sind leider noch sehr renovierungsbedürftig. Trotzdem einer der teuersten Plätze Estlands.
Was hilfts?


Störche gibt es in Estland vor allem im Inland zuhauf. Wir haben mehr als 50 von ihnen gezählt, bis wir damit aufhörten und uns nur noch an ihrem Anblick erfreuten.









































































. Siehe auch: Spurensuche: Bernhard Frank 1811-1870, Pastor in Wolde
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